Bitte kontaktieren Sie bei Fragen Frau Ingrid Weil unter 089/23 88 98 -15 oder ingrid.weil@fidura.de

FIDURA Private Equity Fonds
- Leistungsbilanz -

Emissionstätigkeit und Investitionen

Das Emissionshaus FIDURA Capital Consult wurde 2001 als unabhängiges Beratungs- und Emissionshaus für Private Equity gegründet.
Seit 2004 initiiert die FIDURA Capital Consult GmbH geschlossene Private-Equity-Publikumsfonds, die in wachstumsstarke Technologieunternehmen vorwiegend in der DACH-Region investieren.
Das Emissionshaus hat bis heute ein Gesamtvolumen von rd. 110 Mio. EUR bei etwa 4.000 Anlegern platziert.

Folgende FIDURA Private Equity Fonds wurden bisher aufgelegt:

  • FIDURA Vermögensbildungs- und Absicherungsfonds
    (Platzierungsende am 31.12.2006)
  • FIDURA Rendite Plus Ethik Fonds
    (Platzierungsende am 31.03.2010)
  • FIDURA Rendite Sicherheit Plus Ethik 3 Fonds
    (Platzierungsende am 31.12.2012)
  • FIDURA Rendite Sicherheit Plus Ethik 4 Fonds
    (Platzierungsstart am 01.10.2012;
    Wichtige Information: Mit Ablauf des 21. Juli 2014 werden Anteile an der FIDURA Rendite Sicherheit Plus Ethik 4 GmbH & Co. KG, bis zum Zeitpunkt einer erteilten Genehmigung der umgestellten Anlagebedingungen auf das KAGB und einer entsprechend positiv beschiedenen Vertriebsgenehmigung, nicht öffentlich angeboten.)

Insgesamt sind die FIDURA-Fonds Beteiligungen an fünf Unternehmen eingegangen. Aktuell sind die Fonds an zwei Unternehmen (m2p-labs GmbH, mechatronic systemtechnik GmbH) beteiligt, weitere Investitionsanfragen werden geprüft.
Um möglichst optimal von diversen Marktzyklen zu profitieren, gegebenenfalls deren negative Auswirkungen zu minimieren, haben alle FIDURA Private Equity Fonds eine einheitlich lange Laufzeit von 20 Jahren.
Die Anlagepolitik der FIDURA-Fonds, sich pro Fonds insgesamt nur an 9 bis 12 Unternehmen zu beteiligen, reduziert den Anlagedruck der FIDURA-Fonds im Vergleich zu vielen Wettbewerbern und ermöglicht gleichzeitig eine intensive Betreuung der Beteiligungen.
Nach einer Haltedauer von 3 bis 9 Jahren pro Beteiligung strebt das Fondsmanagement einen lukrativen Verkauf an. Die daraufhin erfolgte Ausschüttung wird nicht reinvestiert, sondern an die Anleger unmittelbar ausgezahlt.

Die FIDURA-Fonds finanzieren ihre Beteiligungen ausschließlich, d.h. mit 100% über Eigenkapital und sind daher nicht auf Bankkredite angewiesen. Darüber hinaus ist keine der Beteiligungen des Fonds börsennotiert, weshalb auch keine direkte Abhängigkeit von eventuellen Börsenturbulenzen vorhanden ist. Auch bei den Beteiligungsunternehmen selbst achtet das Fondsmanagement auf eine solide Gesamtfinanzierung, bei der keine unverhältnismäßig hohe Abhängigkeit von Banken gegeben ist.

Das Fondsmanagement steuert die für Investitionen zur Verfügung stehende Liquidität immer unter der Prämisse, dass neben den Neuzukäufen auch die Nachfinanzierungsrunden der bestehenden Beteiligungen gewährleistet sind, die meist eine Nachbewertung der Anteile nach sich ziehen und bei späteren Exits die Ertragslage der Fonds aufbessern.

Tabellarische Übersicht:
(Stand 31.12.2016)

1) Die Differenz zu dem bei den Anlegern eingeworbenen Eigenkapital erklärt sich dadurch, dass dieses hauptsächlich durch Ratensparverträge gespeist wird
2) Zum Zeitpunkt des Verkaufs an Maxim Integrated Products, Inc., im Juli 2011
3) Keine Nachfinanzierung, nur Nachbewertung der Anteile
4) Nachfinanzierung, inkl. Ausgleichsverteilung
5) Zum Zeitpunkt der Insolvenzantragstellung des Unternehmens am 22.04.2016
6) Zum Zeitpunkt des Verkaufs an Technische Werke Ludwigshafen AG, im Dezember 2016
7) Beinhaltet Investitionen in Versicherungen und in Unternehmen

Aktuelle Gesamtentwicklung der Fonds

Die Investitionstätigkeit der FIDURA-Fonds verläuft trotz der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise in den Jahren 2007-2009 und der seit einigen Jahren anhaltenden Überhitzung des Private-Equity-Marktes plangemäß:
Von den geplanten 9 bis 12 Portfoliounternehmen pro Fonds sind die Fonds 1 und Fonds 2 (Investitionsstart in 2006) bisher Beteiligungen an fünf Unternehmen eingegangen. Die Fonds 3 (Investitionsstart in 2010) und Fonds 4 (Investitionsstart in 2013) halten ihrer Laufzeit entsprechend Beteiligungen an zwei Unternehmen.

Die Fonds konnten zwei Unternehmen mit Erfolg verkaufen (WEBFactory GmbH in 2016 und Sensordynamics AG in 2011; Ergebnis: 10 % p.a. und 30 % p.a. auf Einzelfondsebene).
Darüber hinaus konnten sämtliche Beteiligungen mit Hilfe der zugeführten Finanzmittel wichtige Entwicklungs- und Vertriebsziele realisieren und so teilweise den Umsatz im Vergleich zum Investitionsbeginn erheblich steigern.
Bisher wurde nur eine Beteiligung aus dem Portfolio der Fonds ausgebucht (Fries Research & Technology GmbH, in 2016).

Die Finanzlage der Fonds ist unverändert stabil. Die Fonds weisen eine hohe Eigenkapitalquote und einen stabilen Bestand an liquiden Mitteln aus.

Das optionale, versicherungsbasierte Absicherungskonzept der FIDURA-Fonds 1-3 ist bisher voll aufgegangen. Die Anleger, welche sich für die Kapitalabsicherung entschieden haben, können am Ende der Laufzeit nach heutigem Stand damit rechnen, allein aus den Rückflüssen der Absicherungskomponente ihre Fondseinlage vollständig zu erhalten (s. mehr unter Kapitalabsicherung).

AIFM-Richtlinie und Kapitalanlagegesetzbuch

Mit Bescheid vom 21. Januar 2015 ist die Registrierung der IWF Fondsconsult GmbH als externe KVG (Kapitalverwaltungsgesellschaft) gemäß §44 Abs. 1 i.V.m. § 2 Abs. 5 Kapitalanlagegesetzbuch („KAGB“) durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) erfolgt.

Mit Bescheid von der BaFin vom 03. Juli 2015 agiert gemäß §87 i.V.m. §69 Abs. 1 Satz 1 Kapitalanlagegesetzbuch ("KAGB") die BLS Verwahrstelle GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mit Sitz in Hamburg als die Verwahrstelle für die Fonds 1-3 und seit 29. Juli 2015 für den Fonds 4.

Die BaFin-Genehmigungen der Anlagebedingungen und der Vertriebsanzeige der noch nicht platzierten FIDURA Rendite Sicherheit Plus Ethik 4 GmbH & Co. KG sind weiterhin ausstehend.
Die bereits platzierten FIDURA Fonds 1-3 sind davon nicht betroffen.

Zugewinn der Fonds zum 31.12.2016

(Angaben übergreifend für alle FIDURA Private Equity Fonds)

Per 31.12.2016 konnten etwa 67 % der den Fondsgesellschaften zugeflossenen Mittel erwirtschaftet werden. Bezogen auf das bisher über alle Fondsgesellschaften investierte Kapital konnte ein Zugewinn von etwa 20 % erzielt werden.
Beide Werte berücksichtigen die Zuflüsse aus der Veräußerung der Anteile der Fonds an SensorDynamics AG und WEBfactory GmbH, die Ausbuchung der Beteiligung Fries Research & Technology GmbH, die Rückkaufswerte aus der Kapitalabsicherung über Versicherungen (Fonds 1-3) und die Wertänderungen der aktuellen Beteiligungen (Bezugsgröße: Umsatzerlösentwicklung im Vergleich zum Investitionsbeginn).