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Bericht zum Geschäftsjahr 2014

Zugewinn 19% / Positive Auftragslage aller Portfolio-Unternehmen

30.09.2015

Investitionstätigkeit 2014

Kauf der Beteiligungen
Im Jahr 2014 erfolgten keine Investitionen in neue Beteiligungen.

Die Fonds haben im abgelaufenen Jahr in drei bereits bestehende Beteiligungen investiert:

  • Durch die im April 2014 erfolgte Anteilsübernahme von einem Altgesellschafter stieg der Anteil der Fonds an der WEBfactory GmbH von insgesamt 44,1% auf 72,76%
  • Im März 2014 haben sich die Fonds im Rahmen einer Kapitalerhöhung an der Mechatronik Systemtechnik beteiligt- die Beteiligungsquote stieg von 21,8% auf 27,4%
  • Im September 2014 erfolgte bei der m2p-labs GmbH im Rahmen der vereinbarten Kapitalrücklagenzuführung die damit verbundene Meilensteinüberprüfung, die eine Nachbewertung der Anteile zugunsten der Fonds nach sich zog. Gleichzeitig erfolgte eine Anteilsübernahme von einigen Altgesellschaftern. Der Gesamtanteil der Fonds stieg von 27,61% auf 32,09%

Verkauf der Beteiligungen
Im Jahr 2014 erfolgte kein Verkauf aus dem Portfolio der FIDURA-Fonds.

Leistungsbilanz zum 31. Dezember 2014

Aktueller Zugewinn (Angaben übergreifend für alle FIDURA-Fonds)
Bezogen auf das bisher über alle Fondsgesellschaften investierte Kapital konnte ein Zugewinn von mehr als 19 % erzielt werden (ohne Berücksichtigung der Kosten). Dies bedeutet auch, dass per 31.12.2014 bzw. 31.03.2015 (abweichendes Geschäftsjahr bei der WEBfactory GmbH) bereits mehr als 64 % der den Fondsgesellschaften zugeflossenen Mittel wieder erwirtschaftet werden konnten. Darin enthalten sind die Zuflüsse aus der Veräußerung der Beteiligung an SensorDynamics, die Rückkaufswerte aus der Kapitalabsicherung über Versicherungen (Fonds 1-3), Cash-Bestand und die Wertänderungen der aktuellen Beteiligungen (Bezugsgröße: Umsatzerlösentwicklung im Vergleich zum Investitionsbeginn).

Entwicklung der bisherigen Absicherungskomponente (Fonds 1-3)
Das optionale, versicherungsbasierte FIDURA-Absicherungskonzept hat sich bewährt, die Wertentwicklung der zugrundeliegenden Versicherungspolicen verläuft planmäßig, so dass Anleger, die sich für die Kapitalabsicherung entschieden haben, weiterhin damit rechnen können, bereits aus den Rückflüssen der Absicherungskomponente ihre Fondseinlage vollständig zu erhalten.

AIFM-Richtlinie und Kapitalanlagegesetzbuch

Die geschäftsführende Kommanditistin IWF Fondsconsult GmbH hat am 18. Juli 2014 bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) die Registrierung als Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) gemäß § 44 KAGB beantragt, da die verwalteten Fonds alle die Voraussetzung einer „kleinen AIF“ erfüllen. Im Zuge dessen wurde die geschäftsführende Kommanditistin zur KVG bestellt. Zu einem späteren Zeitpunkt soll die Beantragung einer Erlaubnis gemäß § 22 KAGB geprüft werden.

Sonstiges

Seit dem 26.11.2014 ist Klaus Ragotzky, Gründer des Emissionshauses FIDURA und zugleich Leiter des Fondsmanagements, Geschäftsführer der KVG des Fonds. Mit diesem Schritt trägt die IWF Fondsconsult GmbH den aufsichtsrechtlichen Anforderungen der BaFin Rechnung. Ingrid Weil, die bisherige Geschäftsführerin, bleibt bei der IWF als zweite Geschäftsführerin weiterhin mitverantwortlich für die Verwaltung des Fonds und – wie bisher – für die Kommunikation der Fonds.

Entwicklung der Portfolio-Unternehmen im Jahr 2014

WEBfactory GmbH

Das Jahr 2014 war geprägt durch weiter steigende Aufträge aus der Automobilindustrie und der entsprechenden Zulieferindustrie. Die Umsätze mit den OEM-Abnehmern von WEBfactory 2010 SCADA konnten im vergangenen Halbjahr gegenüber dem Vorjahr nahezu verdoppelt werden und tragen zu einem stabilen Lizenzumsatz bei. Insgesamt ist der Umsatz bei WEBfactory von Mai 2014 bis April 2015 (abweichendes Geschäftsjahr) um weitere 10% im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.

Im vergangenen Jahr hat die Bedeutung von Industrie 4.0 weiter sehr stark zugenommen. Diesen Zukunftsmarkt adressiert das Unternehmen mit einer neuen Produktgeneration WEBfactory i4. Das neue Produkt mit dem Namen WEBfactory i4Energy ist eine Weiterentwicklung von WEBfactory proactive EMS, jedoch für Produktions- und Fertigungsunternehmen. Seit Ende letzten Jahres betreibt Volkswagen am Standort Wolfsburg, der ungefähr einen Energiebedarf wie die gesamte Stadt Heidelberg hat, das komplette Energiemanagement mit WEBfactory i4Energy. Mittlerweile gibt es schon weitere Installationen bei bedeutenden Großunternehmen sowie Anfragen von weiteren Volkswagen Standorten.

Der Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften e.V. (BVK), veröffentlichte kürzlich eine Publikation zur Industrie 4.0 um ihre Bedeutung im Zusammenhang mit der Finanzindustrie zu unterstreichen. Sechs Unternehmen, u.a. auch WEBfactory, wurden beispielhaft ausgewählt und der Industrie und Politik präsentiert. Die Broschüre können Sie hier herunterladen.

Weitere Informationen unter www.webfactory-world.de

Mechatronic Systemtechnik GmbH

Das Unternehmen gehört zu den führenden Anbietern von Spezialmaschinen für die Halbleiterindustrie und verfügt über ein weltweit einzigartiges Produktportfolio für das Handling von Silizium-Dünnwafern.

Der Umsatz des Unternehmens stieg im abgelaufenen Jahr 2014 um 15% im Vergleich zum Vorjahr. Verantwortlich für die positive Entwicklung war die stabil hohe Nachfrage nach den Standardprodukten (hier v.a. die starke Nachfrage nach OEM-Zulieferer-Integrationen). Mechatronic konnte so seine führende Stellung als Spezialist und Technologiezulieferer weiter ausbauen und bestehende Kooperationen mit großen Unternehmen wie zum Beispiel Nikon und Rudolph stärken. Erstmalig trug auch der Verkauf der neuen Maschinentypen, die im Auftrag von Infineon entwickelt wurden, zur positiven Umsatzentwicklung bei. Positiv war vor allem die Tatsache, dass die hohen technischen Anforderungen, die zu erfüllen waren, vom Unternehmen erfüllt wurden und die entsprechenden Maschinen 2014 fakturiert werden konnten.
Darüber hinaus wird sich das Unternehmen nicht mehr nur auf das Handling von Standardwafern konzentrieren, sondern den strategischen Fokus auf sog. „kritische“ Wafer legen. Hier wird zukünftig ein wachsender Markt erwartet und Mechatronic verfügt bereits jetzt über eine gute Marktstellung.

Weitere Informationen unter www.mechatronic.at

Fries Research & Technology GmbH (FRT)

Anders als 2012/2013 konnte der Umsatz zum Jahresende 2014 nicht mehr auf Vorjahresniveau gehalten werden. Der Roll-Out der neuen Produkte, der 2014 mit Nachdruck forciert wurde, bewirkte 2014 noch keine steigenden Umsätze. Die Auftragslage war im Februar 2015 auf dem höchsten Stand seit Bestehen der Firma und ist ein guter Indikator dafür, dass das Unternehmen 2015 wieder deutlich steigende Umsätze erzielen wird.

Die seit nun zwei Jahren unbefriedigende Situation resultiert aus dem Zusammenbruch des chinesischen LED-Marktes, der auf eine für alle Marktteilnehmer überraschenden Stopp der (subventionierten) LED-Fertigung in China zurückzuführen ist. Die Folge sind Umsatzeinbrüche nicht nur bei FRT, sondern auch bei anderen großen deutschen Unternehmen, die ebenso wie die FRT diesen Markt stark adressiert haben. Das chinesische Marktumfeld für LEDs bleibt für alle ausländischen Anbieter, trotz des Versuchs den Markt im Hinblick auf neue LED-Anwendungen zu erschließen, weiterhin schwierig. Die Neuentwicklungen der Marktteilnehmer gehen deswegen in Richtung vollautomatische Systeme zur Wafermessung und tragen der steigenden Kundennachfrage nach Prozess- und anwenderspezifischen Systemen, sowie den sog. OLEDS, Rechnung.
Positive Tendenzen zeigt auch der asiatische und US-Markt für komplexe Anwendungen im 3D IC-Bereich, wo FRT ebenso viel Entwicklungsarbeit geleistet hat.

Weitere Informationen unter www.frt-gmbh.com

m2p-labs GmbH

2014 wurde die Umsatzentwicklung des Unternehmens vom überdurchschnittlichen Wachstum der weißen Bio-Technologie positiv beeinflusst, der konsolidierte Umsatz konnte so im Vergleich zum Vorjahr um 72% gesteigert werden.
Zu der größten Kundengruppe gehören Forschungseinrichtungen der System- und Synthetischen Biologie und Waschmittelhersteller. Mit nunmehr 100 Mikrobioreaktoren der BioLector-Reihe im Markt, verfügt das junge Unternehmen über einen weltweit verteilten Kundenstamm und baute seine Technologie-Führerschaft bei Mikrobioreaktoren weiter aus.

Ebenso erfreulich wie die Umsatzentwicklung, waren folgende Produktinnovationen:

a) BioLector Pro – Erweiterung des Basisgerätes BioLector um Prozessregelung mit mikrofluidischem Chip an der Mikrotiterplatte. Dadurch wird die pH-Regelung und Zudosierung (engl. Fed-Batch) in der Fermentation ermöglicht. Hiermit besitzt das kleine Gerät die volle Funktionalität wie ein großer Labor-Bioreaktor.
b) BioLector ReDesign – überarbeitetes Design des Basisgerätes BioLector- das Ziel ist, die Geräte günstiger herzustellen und einfacher zu fertigen.

Obwohl die ersten Auslieferungen von den neuen Produkten bereits 2014 erfolgten, ist der eigentliche Roll-Out der Produkte erst für 2015 /2016 geplant. Wie in Europa, wurde auch in den USA der BioLector Pro auf führenden Biotech-Messen (SLAS, SIMG, Bioprocessing Summit) vorgestellt.

Weitere Informationen unter www.m2p-labs.com

Über FIDURA Private Equity Fonds

Die FIDURA Private-Equity-Fonds investieren in Technologieunternehmen vornehmlich im deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz). Der Fokus liegt dabei auf Unternehmen, die ihre Start-Up-Phase bereits erfolgreich abgeschlossen haben, mindestens 1 Mio. EUR Umsatz erzielen und in eine Wachstumsphase eintreten. Das Fondsmanagement begleitet dabei die Unternehmen nicht nur als Kapitalgeber, sondern auch als Coach und Sparringspartner. Alle Unternehmen müssen dabei klar definierte ethische, soziale und ökologische Standards erfüllen.
FIDURA wurde 2001 von erfahrenen Unternehmern und Kapitalmarktspezialisten als unabhängiges Beratungs- und Emissionshaus für Private Equity gegründet. Seit 2004 initiiert FIDURA geschlossene Private-Equity-Publikumsfonds. Das Emissionshaus konnte bis heute Fonds im Gesamtvolumen von rund 110 Mio. EUR platzieren, mit über 4.000 Privatanlegern. FIDURA gehört damit zu den führenden Anbietern direkt investierender geschlossener Private-Equity-Publikumsfonds in Deutschland.

Kontakt:
Dipl.-Ing. Ingrid Weil
089/ 23 88 98 15
ingrid.weil@fidura.de