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Trotz herausforderndem Marktumfeld:
FIDURA hat sich 2012 gut behauptet und sieht sich für 2013 bestens gerüstet

- Portfoliounternehmen im Jahr 2012 weiter auf Wachstumskurs
- Spürbare Belebung des Beteiligungsmarktes erwartet
- Absicherungskonzept besteht Praxistest

13.05.2013

München, 13. Mai 2013 – FIDURA zieht eine positive Bilanz für das Geschäftsjahr 2012. In einem von den Nachwehen der Finanzkrise und tiefgreifenden Regulierungsinitiativen sowie vielen, zum Teil schockierenden Negativschlagzeilen aus der Fondsbranche geprägten Umfeld, hat sich das Münchner Emissionshaus gut behauptet: Die Portfolio-Unternehmen sind weiter auf Wachstumskurs, das optionale versicherungsbasierte Absicherungskonzept hat sich bewährt.
Die letzten Monate hat FIDURA dazu genutzt, den Vertrieb auszubauen, die Weichen für die nötigen Anpassungen an die veränderten gesetzlichen Vorgaben zu stellen und neue Mitarbeiter an Bord zu holen. Nachdem sich das Unternehmen im vergangenen Jahr angesichts des für Private-Equity-Investoren wenig attraktiven Umfelds mit Neuinvestitionen und Beteiligungsverkäufen bewusst zurückgehalten hat, will der Anbieter geschlossener Publikumsfonds für Direktbeteiligungen am Mittelstand nun wieder stärker als Investor aktiv werden. Hierbei wird der Beteiligungsfokus nun auch auf ausgewählten Unternehmen der späten Frühphase liegen.


„Wenn man bedenkt, wie herausfordernd die Rahmenbedingungen für die Private-Equity-Branche wie auch für die Konjunktur insgesamt waren, können wir mit der Entwicklung im vergangenen Jahr durchaus zufrieden sein“, so das Resümee von FIDURA-Gründer und Geschäftsführer Klaus Ragotzky. „Wir haben die letzten Monate dazu genutzt, unsere Hausaufgaben zu machen, heute sind wir besser aufgestellt als je zuvor.“ So hat FIDURA etwa Fondsmanagement, Vertrieb und Anlegerbetreuung personell aufgestockt. Daneben befinden sich die Umsetzungsprozesse zur Erfüllung der vielfältigen Vorgaben aus der AIFM-Richtlinie im Zielkorridor. Darüber hinaus hat das Münchner Emissionshaus seinen Vertriebspartnern umfangreiche Hilfestellungen bei der Umsetzung des neuen Finanzanlagenvermittler- und Vermögensanlagenrechts geboten. So wurde etwa ein in Branchenkreisen viel beachteter 34f-Leitfaden veröffentlicht und eine diesbezügliche Hotline für Vertriebspartner eingerichtet.

Ragotzky räumt aber ein, dass Licht und Schatten in der deutschen Beteiligungsbranche 2012 so nahe beieinander lagen wie schon lange nicht mehr. „Die Bedingungen für den Kauf und Verkauf von Beteiligungen waren alles andere als günstig. Die zahlreichen neuen gesetzlichen Regeln, die es neben dem Tagesgeschäft umzusetzen gilt, haben uns einiges abverlangt. Dass einige schwarze Schafe mit unseriösen Machenschaften den Ruf der Fondsbranche zusätzlich beschädigt haben, hat unsere Arbeit bestimmt auch nicht gerade leichter gemacht.“

Vor diesem Hintergrund ist es besonders erfreulich, dass FIDURA auch für das abgeschlossene Geschäftsjahr eine ganze Reihe an positiven Nachrichten vermelden kann.

So hat etwa das optionale versicherungsbasierte Absicherungskonzept von FIDURA seinen Praxistest besser als erwartet bestanden – und das in einem für Versicherungspolicen extrem herausfordernden Niedrigzinsumfeld: Hierbei erzielten die UWP-Fonds des Partners Canada Life in den vergangenen zehn Jahren eine Netto-Rendite von 6,6% per annum. Auch der zweite Versicherungspartner Standard Life verzeichnete in der letzten Dekade ähnlich gute Ergebnisse.

Gute Neuigkeiten kommen aber nicht zuletzt auch aus den Portfoliounternehmen:

  • Beispiel mechatronic systemtechnik: Der Technologielieferant der globalen Halbleiterbranche erzielte 2012 erneut ein kräftiges zweistelliges Umsatzplus: Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr betrug 38%; seit Investitionsbeginn hat der Umsatz jedes Jahr im Schnitt um 36% zugelegt.
    Die Mittel aus dem Fonds investierte das Unternehmen vor allem in einen weltweiten Produkt-Rollout sowie in technologische Weiterentwicklungen und Produktinnovationen – und das mit großem Erfolg. Der Entwicklungsvorsprung beträgt nach Expertenmeinungen mittlerweile vier bis fünf Jahre.
  • Bei WEBfactory stand das abgelaufene Geschäftsjahr ganz im Zeichen der Optimierung des bestehenden Geschäftsmodells. So wurde etwa das Lizenzmodell umgestellt, was dem Anbieter webbasierter Automatisierungssoftware für den Anlagenbau und die Energiewirtschaft in den nächsten Jahren einen erheblichen Umsatzschub bescheren dürfte. Erfreulich ist, dass die Umstellung ohne nennenswerte Umsatzeinbußen vollzogen werden konnte. Der Umsatz im eben abgeschlossenen Geschäftsjahr 2012/13 (30.04.) liegt leicht über Vorjahresniveau.
    Seit Investitionsbeginn haben die Erlöse im Schnitt Jahr für Jahr um gut 7% zugelegt.
  • FRT konnte 2012 über 200 Projektanfragen verzeichnen – so viel nie zuvor in der Unternehmensgeschichte. Aufgrund der konjunkturellen Verunsicherung vieler Kunden, konnten diese Projekte nur teilweise in Erlöse transformiert werden, so dass der Hersteller von High-Tech-Messgeräten für die Oberflächenanalyse im industriellen Umfeld leichte Umsatzeinbußen hinnehmen musste. Hierfür war insbesondere die schwache Konjunktur in Asien verantwortlich, die zu zahlreichen Auftragsverschiebungen in die Folgejahre geführt hat. Vor allem der chinesische LED-Markt blieb hinter den Erwartungen zurück.
    Der Trend aber stimmt auch bei FRT:
    Seit Investitionsbeginn ist der Umsatz pro Jahr im Schnitt um rund 20% angewachsen.

Für das laufende Jahr gibt sich Klaus Ragotzky optimistisch: „Branchenexperten gehen davon aus, dass sich 2013 das Preisniveau für Unternehmensbeteiligungen wieder normalisieren und die Eurokrise keinen dominanten Einfluss mehr haben wird. Daher planen wir, die aufgebaute Liquidität in diesem Jahr in weitere innovative Unternehmen zu investieren.
Und: FIDURA hat die richtige Absicherungsstrategie mit den richtigen Partnern gewählt: Das Ersparte unserer Anleger ist bei uns, wie auch schon in der Vergangenheit, in guten und sicheren Händen.“