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FIDURA zieht Bilanz für das Geschäftsjahr 2010:
Alle Beteiligungsunternehmen auf Wachstumskurs – Umsatzzuwächse zwischen 30 und 100 Prozent

- FRT, mechatronic systemtechnik und WEBfactory bauen Marktposition weiter aus
- Internationalisierung und Technologieoffensiven

16.07.2011

München, 16. Juli 2011 – Die Portfoliounternehmen von FIDURA trotzen der Finanz- und Wirtschaftskrise: 2010 haben die drei Beteiligungen starke Umsatzzuwächse eingefahren. Während die WEBfactory GmbH ein Umsatzplus von knapp über 30 Prozent verzeichnete, legte die Fries Research & Technology GmbH (FRT) um 52 Prozent zu. Die Mechatronic Systemtechnik GmbH verdoppelte ihren Umsatz annähernd. Die Technologieunternehmen nutzten das Kapital der FIDURA Private Equity Fonds insbesondere, um ihre internationalen Marktaktivitäten zu forcieren.

Mit FRT sorgte das jüngste Unternehmen im Fondsportfolio für eine reife Leistung. Zurückzuführen ist das Umsatzplus von 52 Prozent vor allem auf die konsequente Marktstrategie im In- und Ausland. Der Hersteller von Messgeräten investiert ferner in die Entwicklung neuer Technologien und profitierte in diesem Kontext auch von Kooperationen mit langjährigen Kunden. Im Fokus der FRT-Entwicklungsarbeit steht unter anderem die Zukunftstechnologie 3-D-Stacking (3-D IC), mit der alle wichtigen Wachstumsmärkte wie Photovoltaik, Halbleiter, Mikrosystemtechnik, Medizintechnik, OLEDs und die Automobilindustrie bedient werden.
Mit den Mitteln der FIDURA Private Equity Fonds baut das Unternehmen den nationalen und internationalen Vertrieb aus und geht weitere strategische Partnerschaften ein.
FRT unterhält mittlerweile Tochtergesellschaften in den USA, China und der Schweiz sowie ein Vertriebs- und Servicenetz in den USA, Asien und Europa. Fast 400 Anlagen sind in der industriellen Messtechnik und in Forschungseinrichtungen rund um den Globus im Einsatz.

Die Mechatronic Systemtechnik GmbH konnte ihren Umsatz im Vergleich zum Vorjahr annähernd verdoppeln. Der Villacher Hersteller von Maschinen zum berührungslosen Handling von ultradünnen Wafern profitierte wie die gesamte Branche von der starken Halbleiternachfrage für den PC-Markt und Smartphones. Mechatronic ging zudem Kooperationen mit namhaften Unternehmen wie Rudolph oder jungen, hochinnovativen Firmen wie Protec Carrier ein. Auch daraus entstanden entscheidende Wettbewerbsvorteile.
Mit dem seit Ende 2008 von den FIDURA Private Equity Fonds zugeführten Kapital forcierte das Unternehmen überdies die Internationalisierung, u.a. in Taiwan, Singapur, Japan und Malaysia. Darüber hinaus erfolgte 2010 die Zertifizierung des Unternehmens nach der Umweltnorm ISO14001.

Schließlich zahlte sich auch für WEBfactory die Umsetzung der Wachstumsstrategie aus:
Das Unternehmen erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2010 ein Umsatzplus von mehr als 30 % und steigerte den Exportanteil auf 20 %. Der Anbieter webbasierter Automatisierungssoftware für den Maschinen- und Anlagenbau fokussierte sich vor allem auf wachstumsstarke Branchen wie regenerative Energien. Den größten Anteil an der Umsatzsteigerung trug das neue Energie-Management-System WEBfactory® EMS. Die Software ermöglicht die Zusammenführung von Betriebsdaten dezentraler und inhomogener Anlagenlandschaften im Bereich der Energieerzeugung.
Mit den Mitteln der FIDURA Private Equity Fonds gelang ebenfalls der internationale Markteintritt. WEBfactory hat sich vor allem in Skandinavien, Westeuropa und Indien einen Namen gemacht. Eine neue Niederlassung am Airportcenter des Flughafens Münster/Osnabrück trägt der Unternehmensexpansion ebenfalls Rechnung.

Alle Portfoliounternehmen entsprachen darüber hinaus den ethischen und ökologischen Investitionsgrundsätzen der FIDURA Fonds:

  • FRT setzt sich seit langem für Bildungssponsoring ein.
  • mechatronic systemtechnik entwickelt als Technologiepartner im Rahmen eines größeren EU-Projektes Komplettlösungen für die Steigerung der Effizienz von Photovoltaikzellen. Ein übergeordnetes Ziel des Projektes ist die Sicherung der Zukunftsfähigkeit der europäischen Energieversorgung und die Stärkung der europäischen Photovoltaikindustrie.
  • WEBfactory treibt die dezentrale Energieversorgung voran. Ein positiver Aspekt liegt in diesem Zusammenhang darin, dass die Energie vor Ort erzeugt wird und auf Transporte von Brennstoffen wie Heizöl, Erdgas oder Kohle verzichtet werden kann. Die lokale Wertschöpfung, die mit den vielen lokalen Kleinanlagen einhergeht, schafft Arbeitsplätze und trägt zur Sicherung des Standortes bei.

Klaus Ragotzky, Geschäftsführer des Emissionshauses FIDURA Capital Consult GmbH, erklärt zur Entwicklung der Portfoliounternehmen: „Wir investieren ausschließlich in innovative Unternehmen mit überzeugenden Geschäftsmodellen. Dass die Internationalisierung der Unternehmen gut gelungen ist, ist kein Zufall, sondern Resultat von durchdachten Marktstrategien. Wir hoffen, das vorhandene Wachstumspotenzial mithilfe der von uns zugeführten Mittel auch 2011 voll auszuschöpfen.“